Aufgaben einer Bürgermeisterin

aus meiner Sicht

Kluge Mobilität –
vernetzen & Freiheit schaffen

Das macht mich aus…


Gute Mobilität beginnt bei uns vor Ort – in Niederwerrn und Oberwerrn

Als Mitglied im Entwicklungsausschuss des Landkreises setze ich mich für bessere Verbindungen ein:
einen starken öffentlichen Nahverkehr, flexible Angebote wie CallHeinz und Lösungen, die den Alltag wirklich erleichtern.

Ein Projekt, das ich mit angestoßen habe, ist ein landkreisweites Carsharing-Angebot – damit nachhaltige Mobilität auch bei uns einfach nutzbar wird.

Ich betrachte Mobilität aus vielen Perspektiven: zu Fuß, mit dem Rad, im Bus – und manchmal auch mit dem Auto.

Mein Ziel: Niederwerrn und Oberwerrn sollen gut erreichbar, lebenswert und zukunftsfähig bleiben

Das ist mein Weg…

Mobilität muss einfach funktionieren.
Denn echte Freiheit heißt, wählen zu können, wie man unterwegs ist: mit Bus, Bahn, Carsharing, Fahrrad oder zu Fuß.

Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit: Ich setze mich dafür ein, dass alle in Niederwerrn und Oberwerrn sicher, bequem und zuverlässig ans Ziel kommen.

Gleichzeitig denke ich Mobilität weiter:
Sichere und attraktive Rad- und Fußwege entlasten den Verkehr, schützen Klima und Gesundheit und machen unseren öffentlichen Raum lebenswerter.

Darum mache ich mich stark für den Erhalt und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs – und für moderne, nachhaltige Mobilitätskonzepte.

In die Zukunft gedacht…

Sichere, überdachte Fahrradständer an der Bushaltestelle machen den Umstieg einfach:
schnell zum Bus, entspannt mit dem Einkauf wieder nach Hause.

Ergänzt durch moderne Ausstattung:

  • Abschließbare Ladeboxen für E-Bike-Akkus
  • Induktive Ladestationen für Smartphones
  • Strom aus einer eigenen PV-Anlage
  • Gründach für Insekten und ein besseres Mikroklima

So entsteht eine kluge Vernetzung der Verkehrsmittel – praktisch, nachhaltig und zukunftsfähig.

Klimafeste Gemeinde –
zukunftssicher & lebenswerter

Das macht mich aus…

Seit meinem Einzug in den Gemeinderat im Jahr 2020 habe ich mit meiner Fraktion zahlreiche Anträge für unsere Gemeinde eingebracht – für mehr Nachhaltigkeit, höhere Lebensqualität und eine zukunftsfähige Entwicklung.

Mit meiner langjährigen Erfahrung im Bereich Nachhaltigkeit habe ich viele dieser Projekte initiiert und aktiv mitgestaltet. So werden aus Ideen konkrete Verbesserungen für unseren Alltag.

Ich möchte, dass unsere Gemeinde diesen Weg konsequent weitergeht:
mutig, klimafreundlich, sozial und verantwortungsvoll.

Das ist mein Weg…

Unsere Gemeinde kann mehr. Ich möchte sie klimafest und lebenswert für uns & kommende Generationen gestalten – jetzt, nicht irgendwann.

Dafür setze ich mich ein:

  • Mehr Solaranlagen auf öffentlichen und privaten Dächern
  • Beratung und Unterstützung bei Förderprogrammen für energetische Sanierungen
  • Ein verbindliches Klimaschutzkonzept mit klaren, messbaren Zielen
  • Entsiegelung von Flächen und mehr Grün im Ort für kühle Oasen im Sommer
  • Schutz unseres Grundwassers
  • Aufbau und Stärkung von Nahwärmeversorgung
  • Aufforstung und Erhalt von Bäumen
  • Konsequenter Ausbau erneuerbarer Energien

Der Klimawandel wartet nicht – gemeinsam können wir unseren Gemeinde resilient gestalten.

In die Zukunft gedacht…

Wenn wir versiegelte Flächen im Ort aufbrechen, kann Regenwasser wieder im Boden versickern. Das stärkt unser Grundwasser, senkt das Hochwasserrisiko und schafft neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

Jede entsiegelte Fläche wird zu einem kleinen Stück Natur: Sie kühlt das Umfeld, verbessert das Mikroklima und macht unseren Ort lebenswerter.

Entsiegelung ist ein einfacher, aber sehr wirkungsvoller Schritt – für saubere Luft, mehr Aufenthaltsqualität und ein gutes Leben in unserer Gemeinde.

Durchlässige Pflaster, mehr Grünflächen und Regenrückhaltebecken sind dabei wichtige Bausteine für eine klimafeste, nachhaltige und lebenswerte Gemeinde.

Sozialer Zusammenhalt –
Vereine stärken

Das macht mich aus…

Mein Vater war mir ein großes Vorbild. Durch ihn habe ich früh gelernt, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement ist. Wie viel Freude es macht und wie sehr es einen persönlich bereichert.

Ob als Prinzessin beim Kinderfasching in Oberwerrn, als Betreuerin im Pfadfinder-Zeltlager oder als Vorturnerin beim Seniorennachmittag – persönliches Mitwirken gehört für mich ganz selbstverständlich dazu. Wer mich kennt, weiß: Ich helfe gerne und packe mit an.

Deshalb war es für mich klar, die erste Vereinsmeile tatkräftig zu unterstützen. Unsere Vereine sind vielfältig und aktiv– sie verdienen eine starke Bühne und unsere volle Wertschätzung.

Das ist mein Weg…

Vereine sind der soziale Kitt unserer Gemeinde. Sie bringen Menschen jeden Alters, unterschiedlicher Berufe und Herkunft zusammen. Hier entstehen Begegnungen, Freundschaften und ein starkes Miteinander.

Sie fördern den Austausch, stärken das Verständnis füreinander und schaffen Räume, in denen Gemeinschaft ganz selbstverständlich gelebt wird. Ob Sport, Kultur, Brauchtum oder soziales Engagement – unsere Vereine machen Niederwerrn und Oberwerrn lebendig.

Mir ist wichtig, dass dieser Einsatz und diese Hingabe sichtbar bleiben und die Wertschätzung bekommen, die sie verdienen. Unsere zahlreichen Vereine brauchen gute Rahmenbedingungen, Unterstützung und eine starke öffentliche Präsenz.

Dafür setze ich mich als Bürgermeisterin für Niederwerrn und Oberwerrn ein.

In die Zukunft gedacht…

Die Vereine sind das Herzstück unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Unserer Vereinsmeile macht diese Vielfalt sichtbar und erlebbar. Sie gehört in die Mitte unserer Gemeinde gebracht – direkt zu den Menschen, mitten in die Straßen, in denen wir leben.
Hier wird Leidenschaft entdeckt und die Hingabe der Menschen spürbar, die sich für unsere Gemeinde einsetzen.

Die Vereinsmeile verbindet durch gemeinsame Interessen – unabhängig von Herkunft, Alter oder Beruf. Ob Sport, Kultur, Umwelt oder Nachbarschaftshilfe: Hier entsteht Gemeinschaft. Hier wächst Zusammenhalt.

Bildung fördern –
Für morgen lernen

Das macht mich aus…

Neugierde und Wissensdurst stärken unsere Demokratie. Ob in der Schule, in der Ausbildung, durch Fortbildungen oder einfach durch ein gutes Buch – Bildung begleitet uns ein Leben lang.

Ich habe mir diese Neugier bewahrt und sie treibt mich stetig an. Ich lerne gerne dazu, höre zu, suche das Gespräch, besuche Workshops und arbeite mich intensiv in neue Themen ein. Das ist meine Motivation im Alltag – und in der Politik eine meiner größten Stärken.

Gerade deshalb liegt mir der anstehende Neubau unserer Grundschule besonders am Herzen. Wenn wir neu bauen, dann richtig: modern, nachhaltig und zukunftsfähig.

Denn Bildung braucht Räume, die inspirieren – und Verantwortung für kommende Generationen übernehmen.

Das ist mein Weg…

Lernen hört nie auf…

Der Erhalt und die Weiterentwicklung von vielfältigen Bildungsangebote sind entscheidend für unsere Zukunft.

Ob in der Schule oder der Bücherei. In der Gemeinde direkt oder in der Natur. Ob in der Schulzeit oder beim Ferienspaß.

Ob lokale, historische Geschichte oder Kultur pur!

Bunt und vielfältig ist unsere Gesellschaft. Das spiegelt sich hier wieder.

Denn nur mit zukunftsfähiger Bildung können wir die Herausforderungen von morgen meistern – ökologisch, sozial und wirtschaftlich.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Bildung neu zu denken!

Dafür setze ich mich als Bürgermeisterin von Niederwerrn und Oberwerrn ein.

In die Zukunft gedacht…

Lernen passiert nicht nur im Klassenzimmer – sondern auch in unserer direkten Umgebung.

In der Flur von Niederwerrn und Oberwerrn entstehen spannende Orte zum Entdecken und Mitmachen:

  • Ein Fledermaus-Paradies am Brauereisee
  • Ein Grünes Klassenzimmer auf der Pfadfinderwiese
  • Ein Bienenlehrpfad und Eidechsenland am Tretbecken
  • Die Renaturierung des Bartelsgrabens
  • Eine Eichelpflanzung im Hugo-Wald unter dem Motto: „Aus Eicheln werden Bäume“

Das Besondere:

An jeder Station lädt ein QR-Code zu interaktivem Mitmachen ein – abgestimmt auf verschiedene Altersstufen, von Kindern über Jugendliche bis hin zu Erwachsenen.
So wird unsere Umgebung zum Lern- und Erlebnisraum für alle Generationen – denn Entdeckerfreude kennt kein Alter.

Kluge Innenentwicklung –
Potenziale im Ort nutzen

Das macht mich aus…

Wohnen und bezahlbarer Wohnraum gehören für mich zu den zentralen Zukunftsthemen unserer Gemeinde.

In den vergangenen Jahren habe ich mich intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Auch durch meine Arbeit im Kreistag konnte ich viele Impulse aufnehmen und Erfahrungen sammeln.

Ich habe zahlreiche Angebote wahrgenommen, unter anderem:

Fachvorträge und Projekte

  • Landkreisprojekt „Wohnraum neu interpretieren“
  • Regionalmanagement „Wohn(t)raum abseits vom Einfamilienhaus“
  • Vortrag „Wohnen – viel mehr als ein Dach über dem Kopf“

Ortsbegehungen und Praxisbeispiele

  • Exkursion nach Gerolzhofen mit dem Landkreis
  • Austausch in Gundelsheim mit dem Gemeinderat
  • Tag der offenen Tür in der Ökomodellregion Oberes Werntal

Unsere Gesellschaft verändert sich: Familienstrukturen, Lebensmodelle und Bedürfnisse wandeln sich. Deshalb braucht es neue, durchdachte Wohnkonzepte – vielfältig, bezahlbar und generationengerecht.

Ich bin bereit, gemeinsam mit Ihnen neue Wege zu gehen und Wohnen in Niederwerrn und Oberwerrn zukunftsfähig zu gestalten.

Das ist mein Weg…

Bei der Innenentwicklung hat unser Ort mehr Entwicklungsmöglichkeiten, als wir denken. Im Haustürwahlkampf habe ich es selbst gesehen: unbebaute Grundstücke, leere Häuser und Wohnungen ohne Mieter.
Die Gründe sind oft nachvollziehbar – weggezogene Kinder, hohe Sanierungskosten oder Unsicherheit bei der Vermietung. Diese Sorgen nehme ich ernst. Und ich bin überzeugt: Wir finden Lösungen.

Ich möchte leerstehenden Wohnraum aktivieren – durch sichere Vermittlungsmodelle, etwa in Zusammenarbeit mit sozialen Trägern oder kommunalen Konzepten nach dem Prinzip „Sicher vermieten“.
Gleichzeitig setze ich mich dafür ein, dass Förderprogramme verständlich und leicht zugänglich sind. Kostenlose Erstberatungen, Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro für Bauschutt oder zusätzliche Nachhaltigkeitsboni zeigen: Unterstützung ist da – sie muss nur genutzt werden.

Auch bei Grundstücken braucht es aktives Handeln durch die Gemeinde – etwa durch Ankauf und Entwicklung gemeinsam mit Investoren oder Genossenschaften. So können Mehrgenerationenhäuser und barrierefreie Wohnungen entstehen, damit Wohnen im Alter hier im Ort gut möglich bleibt.

Innenentwicklung stärkt unseren Ortskern, schützt Natur- und Landwirtschaftsflächen und vermeidet unnötige Versiegelung. Sie ist aktiver Klimaschutz – und stärkt das Miteinander in unserer Gemeinde.

In die Zukunft gedacht…

Wohnraum neu denken – mit Tiny House

Leerstehende Grundstücke bieten Chancen. Mit Tiny Houses können wir ungenutzte Flächen sinnvoll beleben – kostengünstig, flexibel und nachhaltig.

Vorteile für Grundstückseigentümer:innen:

  • Zusätzliche Pachteinnahmen statt brachliegender Fläche
  • Gepflegte und genutzte Grundstücke
  • Flexible Nutzung – das Grundstück bleibt langfristig gestaltbar

Vorteile für Mieter:innen:

  • Bezahlbarer Wohnraum auf Zeit
  • Nachhaltiges und ressourcenschonendes Wohnen
  • Flexible Lebensmodelle möglich

Tiny Houses sind eine Form der Nachverdichtung mit Augenmaß – passend für eine Gemeinde, die sich weiterentwickelt und neue Wohnformen ermöglicht.